AGB

Grund­la­gen

Die all­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen („AGB“) der Holz & Funk­ti­on AG („H&F“) sind mit der schrift­li­chen bzw. münd­li­chen Auf­trag­s­er­tei­lung durch den Kun­den ver­bind­lich und gel­ten für sämt­li­che Lie­fe­run­gen und Leis­tun­gen von H&F, so­weit in der von H&F un­ter­b­rei­te­ten Of­fer­te bzw. schrift­lich aus­ge­s­tell­ten Auf­trags­bestäti­gung kei­ne ab­wei­chen­de Re­ge­lung ge­trof­fen wird. An­der­wei­ti­ge Be­din­gun­gen ha­ben nur Gültig­keit, so­weit sie die H&F schrift­lich ak­zep­tiert.

An­ge­bot und Prei­se

Al­le An­ge­bo­te und Prei­se ver­ste­hen sich frei­b­lei­bend und sind un­ver­bind­lich. So­fern nichts an­de­res ver­merkt ist, gel­ten un­se­re Prei­se ex­k­lu­si­ve MwSt. und Trans­port­kos­ten.

Zah­lung / Kon­di­tio­nen

So­fern nichts an­de­res ve­r­ein­bart wur­de, hat die Zah­lung in­nert 10 Ta­gen mit 2% Skon­to, je­doch spätes­tens inn­er­halb von 30 Ta­gen rein net­to nach dem Er­halt der Rech­nung zu er­fol­gen. Nach 30 Ta­gen be­rech­nen wir ei­nen Ver­zugs­zins zu bankübli­chen Kon­to­korr­ent­zinssätzen.

Ter­min- und Men­gen­t­reue

Fris­ten und Ter­mi­ne bin­den die H&F nur, wenn sie in der Auf­trags­bestäti­gung bestätigt wur­den. Bei den bestätig­ten Lie­fer­ter­mi­nen han­delt es sich nicht um recht­lich ver­bind­li­che, fi­xe Lie­fer­ter­mi­ne, doch wer­den die­se nach bes­ter Möglich­keit ein­ge­hal­ten. H&F behält sich vor, auch nach dem bestätig­ten Ter­min zu lie­fern; Lie­fer­verzöge­run­gen aus ir­gend­wel­chen Gründen be­gründen beim Be­s­tel­ler in kei­nem Fall das Recht, vom Ver­trag zurück­zu­t­re­ten. Fris­ten be­gin­nen erst zu lau­fen, wenn sämt­li­che not­wen­di­gen bzw. ver­lang­ten In­for­ma­tio­nen und Un­ter­la­gen (z.B. Pläne, Ver­trags­un­ter­la­gen, Vor­aus­zah­lun­gen) bei H&F ein­ge­gan­gen sind. Die Haf­tung für Nut­zungs­aus­fall und je­den wei­te­ren, bei Ver­let­zung der Ter­min- und Lie­fer­men­ge ent­stan­de­nen Scha­den wird hier­mit aus­drück­lich weg­be­dun­gen.

Ver­sand­be­din­gung und Trans­port­kos­ten

Mit Über­g­a­be der Wa­re an den Frachtführer ge­hen Nut­zen und Ge­fahr an den Be­s­tel­ler über, selbst wenn die Lie­fe­rung fran­ko oder un­ter ei­ner ähn­li­chen Klau­sel er­folgt. Der Be­s­tel­ler erhält Ei­gen­tum mit der vollständi­gen Be­zah­lung des Kauf­p­rei­ses. Die Wa­re reist stets un­ver­si­chert und in je­dem Fall auf Ge­fahr des Be­s­tel­lers, auch wenn er mit den Fahr­zeu­gen des von H&F be­auf­tra­gen Frachtführers durch­geführt wird. Dies gilt auch bei fracht­f­rei­er Lie­fe­rung und un­abhängig da­von, wel­ches Trans­port­mit­tel ver­wen­det wird. Ei­ne Trans­port­ver­si­che­rung wird nur auf aus­drück­li­chen Wunsch des Be­s­tel­lers ab­ge­sch­los­sen. Hier­aus er­wach­sen­de Kos­ten ge­hen al­lein zu Las­ten des Be­s­tel­lers.

Der Empfänger hat die Vollständig­keit der Lie­fe­rung so­wie even­tu­el­le Trans­portschäden so­fort bei Emp­fang der Wa­re fest­zu­s­tel­len und die­se dem Frachtführer schrift­lich (Lie­fer­schein mit Scha­dens­ver­merk und Un­ter­schrift vom Fah­rer und Kun­den) an­zu­ge­ben. Ein ent­sp­re­chen­der Vor­be­halts­ver­merk der späte­ren Prüfung durch den Empfänger auf dem Lie­fer­schein ist nicht zulässig und wird von H&F nicht ak­zep­tiert. Zur Si­cher­stel­lung der Er­satz­ansprüche hat sich der Empfänger Be­an­stan­dun­gen auf dem Lie­fer­schein bestäti­gen zu las­sen. Bei Bahn­ver­sand ist die Tat­be­stands­auf­nah­me beim zuständi­gen Emp­fangs­bahn­hof zu be­an­tra­gen. Scha­den­fol­gen für nicht ge­mel­de­te Beschädi­gun­gen fal­len aus­sch­liess­lich zu Las­ten des Käufers bzw. Empfängers.

Bei Aufträgen mit fran­ko Lie­fe­rung wird ein LS­VA An­teil von zur­zeit 3.8% ver­rech­net, mi­ni­mal CHF 80.00 und ma­xi­mal CHF 350.00 pro Fuh­re. (Stand 2011).

Für Klein­men­gen und Nach­lie­fe­run­gen un­ter CHF 1’000 wer­den CHF 80.00 für Be­reit­stel­lung und Ver­pa­ckung so­wie die ef­fek­tiv an­fal­len­den Trans­port­kos­ten inkl. LS­VA in Rech­nung ge­s­tellt.

Auf­wen­dun­gen für schwie­ri­ge Zu­fahr­ten, War­te­zei­ten oder Zu­satz­leis­tun­gen wer­den, un­abhängig von der Art der Rech­nungs­stel­lung, ge­ne­rell zusätz­lich ver­rech­net. Für Ab­lad-War­te­zei­ten wird pro an­ge­fan­ge­ne Stun­de CHF 160.00 be­rech­net. Der Min­dest­an­satz liegt bei ei­ner Stun­de. Bau­s­tel­len­an­lie­fe­run­gen wer­den pau­schal mit CHF 120.00 in Rech­nung ge­s­tellt. Zusätz­li­che Ab­la­de­s­tel­len der glei­chen Lie­fe­rung und des glei­chen Kun­den kos­ten eben­falls CHF 100.00 pro Zu­satz­ab­la­de­s­tel­le. Au­to­kran-Ab­la­de und Post­sen­dun­gen er­fol­gen nur auf aus­drück­li­chen Wunsch und un­ter Be­las­tung der Fracht- bzw. Ver­sand­kos­ten.
Der Kran­be­trieb wird nach Auf­wand wei­ter­ver­rech­net.

Haf­tung und Schad­los­hal­tung

Re­kla­ma­tio­nen sind so­fort nach Er­halt der Wa­re, je­doch spätes­ten inn­er­halb von fünf Ar­beits­ta­gen und vor de­ren Ver­ar­bei­tung oder Mon­ta­ge schrift­lich an­zu­brin­gen. Auf ab­wei­chen­de Men­gen oder of­fen­sicht­li­che Mängel ist die Wa­re so­fort zu prüfen und mit dem Fah­rer zu­sam­men schrift­lich fest­zu­hal­ten. Die fest­ge­s­tell­ten Mängel oder Ab­wei­chun­gen sind un­verzüglich und di­rekt an die H&F wei­ter­zu­lei­ten. An­sons­ten gel­ten Wa­re und Fak­tu­ra als ge­neh­migt.
Der Ein­gang der Mängelrüge bei H&F ist durch den Kun­den in je­dem Fall si­cher­zu­s­tel­len und zu über­prüfen.

Die Kos­ten für Er­satz­be­schaf­fun­gen oder Nach­be­ar­bei­tung bemängel­ter Lie­fe­run­gen durch den Kun­den wer­den nur ba­sie­rend auf der schrift­li­chen Frei­ga­be durch H&F über­nom­men. H&F muss in je­dem Fall die Möglich­keit und den dafür benötig­ten Zeit­be­darf für ei­ne Er­satz­lie­fe­rung oder für ei­ne ei­gens durch­zuführen­de Nach­bes­se­rung er­hal­ten. Darüber hin­aus gel­ten­de Scha­den­er­satz­for­de­run­gen sind hier aus­drück­lich weg­be­dun­gen.
Es be­steht kei­ne Haf­tung für Fol­geschäden aus der Ver­wen­dung der be­zo­ge­nen Wa­re. Ga­ran­tie­ansprüche können im Ma­xi­mum bis zur Höhe des Wa­ren­wer­tes der be­an­stan­de­ten Lie­fer­men­ge ge­macht wer­den.

Für die ge­lie­fer­te Wa­re gel­ten die Ga­ran­tie­vor­schrif­ten des be­tref­fen­den Her­s­tel­lers oder die de­tail­lier­te Qua­litäts­be­sch­rei­bung der schrift­li­chen Auf­trags­bestäti­gung. Fehlt ei­ne sol­che An­ga­be, so beträgt die Ga­ran­tie­frist drei Mo­na­te ab Aus­lie­fe­rung der Wa­re. Ist die Halt­bar­keits­dau­er der ge­lie­fer­ten Pro­duk­te kürzer als die all­ge­mei­ne Ga­ran­tie­frist, so en­det die Ga­ran­tie­frist mit Ablauf des Halt­bar­keits­da­tums. Ab­wei­chun­gen der ge­lie­fer­ten Wa­re gel­ten nur dann als Man­gel, wenn sie aus­s­er­halb der in den je­wei­li­gen Nor­men be­schrie­be­nen To­le­ran­zen bezüglich Mass, Men­ge, Ge­wicht, Körnung, Qua­lität und Far­be lie­gen.

Pro­duk­t­an­wen­dung

H&F ver­weist auf die An­wei­sun­gen in den ent­sp­re­chen­den Pro­spek­ten so­wie tech­ni­schen Merkblättern und Mon­ta­ge­an­lei­tun­gen. Sie stel­len als all­ge­mei­ne Richt­li­ni­en ei­ne An­wen­dungs­hil­fe dar, die den in der Pra­xis ge­mach­ten Er­fah­run­gen ent­spricht. Es gel­ten die je­weils ak­tu­el­len Un­ter­la­gen. Die Haf­tung für ir­gend­wel­che Schäden, die auf­grund der Be­fol­gung sol­cher An­wei­sun­gen und Richt­li­ni­en ent­ste­hen, ist weg­be­dun­gen.

Er­satz- oder Nach­lie­fe­run­gen

Bei Er­satz- oder Nach­lie­fe­run­gen wer­den Ter­min und Um­fang der Leis­tung nach der Ak­zeptanz der Re­kla­ma­ti­on in je­dem Fall neu ge­re­gelt.

Holz- und Farb­mus­ter

Mus­ter gel­ten als un­ver­bind­li­che An­schau­ungsstücke. Ge­rin­ge Ab­wei­chun­gen der ge­lie­fer­ten Wa­re von un­serm An­ge­bot bzw. Mus­ter in Be­zug auf Grösse, Far­be und Qua­lität gel­ten nicht als Mängel.

Sor­tie­rungs­vor­schrif­ten

Im Übri­gen gel­ten die Sor­tie­rungs­vor­schrif­ten des Ver­ban­des Schwei­ze­ri­scher Ho­bel­wer­ke und der schwei­ze­ri­schen Han­dels­gebräuche für Schnitt­holz.

Re­tour­sen­dun­gen

Grundsätz­lich er­folgt auf be­s­tell­te und kor­rekt ge­lie­fer­te Wa­re kei­ne Rück­nah­mepf­licht. In Aus­nah­mefällen wird un­beschädig­te und nicht wei­ter­ver­ar­bei­te­te Wa­re mit ei­nem Ver­wal­tungs­kos­ten­ab­zug von 20% gut­ge­schrie­ben. Trans­port­kos­ten und wei­te­re an­fal­len­de Kos­ten (Ver­zol­lung, Wert­min­de­rung, etc.) ge­hen zu Las­ten des Rück­ge­bers. Son­der­an­fer­ti­gun­gen und oberflächen­be­ar­bei­te­te Wa­ren können nicht zurück­ge­nom­men wer­den.

Erfüllung­s­ort

Ge­richts­stand ist der Fir­men­sitz des Verkäufers.

Wau­wil, Sep­tem­ber 2011